Laufen, ausnahmsweise auf Leistung
Eine Freundin, mit der ich manchmal laufen gehe, hatte mir vom 1. Leipziger Nachtlauf erzählt, 10km, drei Runden durch die Innenstadt. Das klang doch sehr gut! Also meldete ich mich an und nahm mir vor, dafür dann auch mal zu trainieren und schon im Vorfeld mal auf Zeit zu laufen. 55 Minuten hatte ich als meine geplante Zielzeit angegeben.
Letztendlich war ich vor dem Lauf dann doch kein einziges Mal mehr die Distanz auf Zeit gelaufen, blieb aber optimistisch.
Tauchen: Diabetes unter Wasser
Vorweg sei genommen: Ja, es geht. Aber: Man muss auf einige Dinge achten.
Mit 15 beschloss ich, einen Tauchschein zu machen. Zur Auswahl standen ein Schnell-Kurs am Mittelmeer und eine Ausbildung in einem Verein in Deutschland. Ich entschied mich für die zweite Variante, da ich davon überzeugt war, das hierbei die Ausbilder besser auf meinen Diabetes würden eingehen können.
Laufen als Ausgleich II
Nach einer schafarmen Nacht kann Laufen wirklich meinen Tag retten!
Dazu kam es mal wieder am vergangenen Wochenende. Nach knapp vier Stunden mehr-oder-weniger-Schlaf hielt ich es um 6Uhr nicht mehr in meinem Bett aus.
Mein Blutzucker lag bei 90mg/dL, sodass ich noch kein Basal spritzte, sondern erstmal nur ein Drittel meines Actrapids und eine Banane sowie einen Müsliriegel aß. Dann nichts wie ab in die Laufschuhe!
Fin-Swimming
Dienstag, 21.00Uhr.
Der Mensch braucht Abwechslung; ich jedenfalls. Deshalb steht für meinen Bruder und mich heute Fin-Swimming (Flossenschwimmen) auf dem Programm. Mein Start-BZ liegt um 220 mg/dl – optimal!
Zu meinem großen Glück ist das Schwimmbad ausnahmsweise angenehm leer und ich kann in aller Ruhe meine anderthalb Kilometer schwimmen (davon 2x 30m Tauchen), ohne einen Langstrecken-Slalom um andere Schwimmer herum zu veranstalten. Ich schwimme recht gleichmäßig und bin eine halbe Stunde „unterwegs“.
Laufen als Ausgleich
Das Fußballspiel vom Sonntag steckte mir noch in den Beinen, als ich mich Montag um kurz nach 7 aus dem Bett quälte.
Der Blutzucker war bei 350 mg/dL, sodass ich trotz des geplantetn Sports regulär + Korrektur spritzte und mir erstmal Zeit ließ, meinen Tag wirklich zu starten. (Bei guten Morgenwerten spritze ich das Basal immer erst nach dem Laufen.)
Sonntag Vormittag, 11Uhr: Fußball!
Seit ich dreieinhalb bin, habe ich Diabetes Typ1. Also hat der liebe Diabetes praktisch meine komplette Sport-Karriere begleitet, begonnen mit dem Kinderturnen landeten wir über Taekwondo schließlich 2004 beim Fußball und blieben eigentlich auch dabei.
Im Moment ist es hauptsächlich der Hochschulsport, mit dem ich mein Bedürfnis nach dem runden Leder stille, aber jetzt, während der vorlesungsfreien Zeit, kann ich auch für meinen Heimatverein über den Platz wirbeln.