Ich dachte mir mal, ich berichte über meine Vergangenheit und wie ich die anfänglichen Schwierigkeiten beim Tischtennis mit Diabetes gemeistert habe:
Als ich in der 2. Klasse war, sind wir umgezogen, aus der Stadt raus in ein Dorf. Durch den Umzug musste ich mit dem Schwimmen aufhören.
Unglücklicherweise wurde bei mir dann während des Umzugs Typ 1 festgestellt. Nach einem halben Jahr fing ich aber an Tischtennis zu spielen. So, zu Anfang ist man ja meist etwas gründlicher, ich habe regelmäßig gemessen und oft lief alles gut (ab und zu mal ein paar Extra-BEs). Erfreulicherweise gab es einen Schulkameraden (Christopher) von meinem Bruder, der war nur 2 Jahre älter, der hatte auch Diabetes! Dieser Junge hatte auch noch eine Schwester und lange Zeit haben wir vier uns super verstanden.
Christophers Mutter leitete eine Selbsthilfegruppe und so bin ich auch da gelandet. Meine Mutter verstand sich gut mit Christophers Mutter, wir haben Ausflüge gemacht und uns gut verstanden. Mit dem Diabetes lief alles einwandfrei und ich habe jahrelang Tischtennis gespielt.
Das war meine allererste Sportart seit der Diagnose ;)
Und daraus habe ich gelernt: Sport ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern es ist durchaus möglich in einem Verein auch anderen Süßen zu begegnen!
